Samstag, 2. April 2011

Mal sehen,

wie lange die beiden Eigenbrötler unter meinen Kollegen noch ihre Stellung halten können. Spätestens wenn bei ihnen mal der Drucker streikt, werden sie sich meinem System anpassen müssen.
Wissen ist Macht. Das merke ich jetzt, wenn meine älteren Kollegen sich nicht so gut in diesen Dingen auskennen. Was ich mir wohl als Gegenleistung ausbedingen sollte?

Ich hab's. Die beiden haben ja Einfluss beim Chef. Sie haben ja die ältesten Drucker. Und wenn da einer ersetzt werden muss, dann muss er netzwerkfähig sein. Was das ist, brauchen sie ja nicht zu wissen. Sie sollen nur beim Auswählen darauf achten, und bei ihnen erfüllt der Chef ja ohnehin jeden Wunsch.

Dienstag, 29. März 2011

Laserdrucker

Eines ist bisher trotz des weitgehenden Unwissens der Beschaffer gelungen: alle Laserdrucker harmonieren mit unserem Betriebssystem. Da herrscht zwar auch keine Einheitlichkeit, aber immerhin ist es das gleiche Fabrikat. Ich bin ja die einzige im Büro, die etwas mehr Ahnung von IT hat. Das ist eben der Vorteil, wenn man auch in der Schule schon mit Computer und Laserdrucker zu tun hat.

Deshalb habe ich das jetzt so einrichten können, dass ich, wenn mein Laserdrucker ausfällt, noch auf zwei anderen Laserdruckern ausdrucken kann. Natürlich nur, wenn auch der dazu gehörende PC in Betrieb ist. Denn ein richtiges Netzwerk haben wir zwar, aber die Laserdrucker müssen ja günstig sein, und deshalb sind sie nicht netzwerkfähig.

Aber das löst doch schon die größten Probleme. Denn dass gleich zwei der Kollegen nicht da sind, wenn ich da bin, das ist relativ unwahrscheinlich. Und ich glaube, dass ich auch noch den dritten Laserdrucker von meinem Computer aus ansprechen könnte. Das habe ich damals, als ich die beiden anderen bei mir installiert habe, nur deshalb nicht gemacht, weil die Kollegin gerade in Urlaub war.

Gegenleistung war natürlich gefordert. Deshalb können die drei Kollegen auch bei mir auf meinem Laserdrucker drucken, wenn es nötig ist.

Samstag, 26. März 2011

Machtwort

Also, ich als Chef würde da ein Machtwort sprechen. Warum braucht jeder seinen eigenen Drucker? Ein Drucker pro Büro würde doch auch reichen. Das spart Platz und ist gesund. Gesund nämlich, weil es Bewegung verschafft. Den ganzen Tag nur auf dem Bürostuhl sitzen, das ist eben nicht gesund. Es ist erwiesen, dass gelegentliches Aufstehen und Umhergehen der Gesundheit dienlich ist. Und was wären die paar Schritte zum Drucker denn anderes?

An zweie der fünf Druckern darf man nicht dran. Ich als die Jüngste im Büro schon gar nicht. Dann heißt es gleich, der oder die war an meinem Drucker, und jetzt geht er nicht mehr. Obwohl der Fehler beim Bediener selber lag. Also machen alle einen Bogen um die beiden Drucker. Aber die anderen Drucker, da haben wir uns beholfen. Wenn da mal wieder der Toner ausgeht, dann können wir auf andere Drucke ausweichen. Es ist ja nicht das erste Mal, dass das passiert ist.

Dienstag, 22. März 2011

Druckerausfall

Was tun, wenn der Drucker ausfällt, der meinem PC direkt zugeordnet ist? Wenn die Büromaterialverwaltung mal wieder geschlafen hat und den Toner nicht rechtzeitig bestellt hat? Ich fühle mich dafür nicht so recht verantwortlich. Schließlich hätte ich ja gerne einen anderen Drucker gehabt. Aber der Chef meinte, dass dieser um 50 Euro billiger wäre und es genau so tun würde.

Recht hat er zwar, aber dafür muss er jetzt wieder eine andere Tonersorte vorhalten. Im Büromateriallager muss das aussehen! Denn mein Drucker ist nicht der einzige, der aus der Reihe fällt. Mindestens fünf Drucker sind hier in Betrieb, wenn ich die beiden Kopiergeräte mal nicht mitzähle, von denen eines auch als Drucker genutzt werden könnte. Und vier von den fünf Druckern haben unterschiedliche Tonerkartuschen.

Wenn die Drucker dann noch richtig vernetzt wären, wäre das ja schön. Aber dem ist nicht so. Hier hat jeder seinen eigenen Drucker, und zwei werden auch eifersüchtig bewacht.